Freitag, 25. November 2016

Probiert: Lebkuchenkuchen

Was für ein schönes Wort: Lebkuchenkuchen. Ich bin ein großer Fan von Lebkuchen und habe hier auch schonmal ein Rezept gepostet für klassische Lebkuchen
Als ich auf dem Blog von Carola über diesen Kuchen gestolpert bin, habe ich mich direkt gefragt, ob er nicht eine schöne Alternative ist, wenn mal nicht genug Zeit ist zum Bestreichen der einzelnen Oblaten. 


Also wurde er direkt mal nachgebacken und voilá: schmeckt. 

Allerdings habe ich ihn etwas abgewandelt:
Für die 500g Mehl habe ich Dinkelmehl 630 verwendet. Dazu habe ich nur 200g Zucker gegeben, 1 TL Natron, 3 EL Kakao und eine Lebkuchengewürzmischung. Dazu die 500ml Milch und 3 EL Rapsöl.

Der Teig wurde dann auf ein Blech gegeben und war bei 180 Grad Umluft etwas über 20 Minuten im Ofen. Nach 15 Minuten war er hier noch zu "matschig", aber ich vermute jeder Backofen tickt ein wenig anders. Oder unser Blech ist kleiner und der Teig somit in dickerer Schicht darauf ;-)

Ich habe ihn dann mit Zuckerguß dünn bezogen und geschlagene Sahne dazu gegessen. War sehr lecker. Kann man bestimmt auch mit Kirschen o.ä. kombinieren. Und beim nächsten Mal würze ich entweder mit einzelnen Gewürzen selbst oder nehme nur einen Teil der Gewürzmischung. Mir war die Würzung etwas zu "stark".

Danke für die schöne Idee, Carola!





Donnerstag, 24. November 2016

Schnell, einfach und gesund: Ofengemüse

Es gibt Tage, an denen mir einfach nach Gemüse ist. Und die volle Dröhnung kann man sich mit Ofengemüse geben.


Dafür schneide ich 1 Fenchel, 1 Zucchini, 1-2 Möhren, 1 größere Rote Bete, 1-2 Zwiebeln, 1 Paprika, 1-2 Tomaten und 1 Pastinake in gröbere Stücke (das härtere Gemüse in etwas kleinere, das weichere Gemüse kann auch etwas größer bleiben). Alles in eine Auflaufform geben, Olivenöl mit Salz, Pfeffer, Oregano, Majoran verrühren und über das Gemüse geben. Eine Packung Feta-Käse darüberbröseln und für ca. eine halbe Stunde bei 180 Grad Ober-/Unterhitze in den Ofen. Dazu gibt es meist Baguette und Butter.

Natürlich könnt ihr auch die Gemüsesorten, die ihr nicht so gern habt, rauslassen und alles Beliebte hineintun :-)

Guten Appetit!

Mittwoch, 23. November 2016

Frühstücksknabberspaß: Dinkel-Möhren-Apfel-Brötchen

Diese Brötchen sind jetzt schon so oft vom Blech gehüpft, dass ich das Rezept schon im Kopf habe. Kinder lieben sie! Wir auch! Egal ob fürs heimische Frühstück oder zum Knabbern für unterwegs.


Ihr raspelt 150g Möhren und 50g Äpfel. Diese Raspeln mischt ihr mit 50g Rapsöl, einer Prise Salz, 80ml Apfelsaft und 80ml Wasser (sollte kein Saft da sein, geht es auch nur mit Wasser), 400g Dinkelmehl 630 und einem Päckchen Trockenhefe. Alles gut durchkneten und eine halbe Stunde an einem warmen Ort gehen lassen. Dann nach Belieben Brötchen daraus formen, wenn gewünscht in Haferflocken wälzen, die Brötchen nochmal eine Viertelstunde gehen lassen und bei 180 Grad Ober-/Unterhitze je nach Größe zwischen 10 und 25 Minuten backen. 

Dienstag, 22. November 2016

Hier spricht der Apfel-Fan

Beim Verarbeiten der geernteten Äpfel hat dieses Rezept hier, neben dem gedeckten Apfelkuchen, den ich euch hier schon einmal gezeigt habe, sehr geholfen. Natürlich etwas mächtiger als ein reiner Apfelkuchen aber nicht minder lecker :-)


Ihr knetet einen Teig aus 250g Dinkelmehl 630, 1 TL Natron, 100g Zucker, 1 Ei und 100g Butter. Den Teig kurz kaltstellen, dann ausrollen und eine gefettete Springform damit auskleiden.

1kg Äpfel schälen, halbieren, entkernen und in schmale Scheiben schneiden. Die Äpfel auf den Teig geben und das Ganze im vorgeheizten Ofen bei 160 Grad Umluft für 20 Minuten backen lassen.

In dieser Zeit 300ml Sahne, 3 Eier, 150g Zucker und 1TL Zimt verquirlen. Diesen Guss nach den 20 Minuten auf die Äpfel geben und im Ofen weitere 35-40 Minuten fertigbacken.

Montag, 21. November 2016

Nougattaler

Ich liebe Nougat. Und weil das mit der Torte immer so aufwendig ist, musste ein Rezept her, das man auch mit weniger Zeit zubereiten kann :-)


Ihr knetet einen Teig aus 150g kalter Butter, 1 EL Vanillezucker, 2 Eigelben, 100g Zucker und 270g Dinkelmehl 630. Den Teig kurz kaltstellen. Dann ausrollen und daraus mit einer runden Form (z.B. ein Trinkglas) eine gerade Anzahl an flachen Plätzchen ausstechen. Im Ofen bei 180 Grad Ober-/Unterhitze ca. 10 bis 12 Minuten backen (nicht zu dunkel werden lassen). Herausnehmen und auskühlen lassen.

In einem Topf 150g Nougat bei geringer Hitze schmelzen lassen. In einem Wasserbad 120g dunkle Schokolade schmelzen.


Auf die Hälfte der Kekse Nougat geben. Die andere Hälfte mit Schokolade bestreichen. Jeweils einen schokolierten Keks auf einen Keks mit Nougat legen und einige Zeit in den Kühlschrank stellen.

Sonntag, 20. November 2016

Leckere Gemüsetarte

Ihr esst gern Paprika, Zucchini und Aubergine? Dann seid ihr hier richtig;-)


Ihr nehmt 250g Dinkelmehl 630 und vermischt es mit 125g Butter, 1 Ei, etwas Salz und 2 EL Wasser. Am besten sind alle Zutaten auf Raumtemperatur, dann ist es am einfachsten. Nur das Wasser sollte besser kalt sein. Den Teig dann für einige Zeit im Kühlschrank kühlstellen.
Den Teig dann in eine Tarteform geben, mehrmals mit einer Gabel einstechen. Mit Backpapier abdecken und z.B. eine größere Menge getrocknete Hülsenfrüchte daraufgeben. Für 10 Minuten im vorgeheizten Backofen (200 Grad Ober-/Unterhitze) blindbacken. Die Hülsenfrüchte und das Backpapier abnehmen.

Für den Belag eine Zucchini, eine rote Paprika, eine Aubergine würfeln. 3 Schalotten kleinhacken und in einer Pfanne in Olivenöl andünsten. Das Gemüse hinzugeben. Mit Rosmarin, Salz und Pfeffer würzen. Einige Minuten dünsten und auf die Tarte geben.


Mit einer Mischung aus 150ml Sahne, 3 Eigelben, etwas Petersilie, Salz und Pfeffer übergießen. 150g kleingeschnittene Fetawürfel darübergeben und die Tarte für 200 Grad ca. 25 Minuten in den Ofen geben.

Samstag, 19. November 2016

Zum Drehen

Entstanden ist auch dieses Kinderröckchen, das sich ganz toll hochwirbelt, wenn man sich dreht. Ab einem gewissen Alter ein Hit bei den Mädels. Und so einfach und schnell zu Nähen!


Stoff: Chamäleon (Lillestoff)
Schnitt: Kinderröckli

Freitag, 18. November 2016

Kürbisrisotto

Im Herbst liegen sie wieder ständig in den Regalen: Kürbisse. Und jedesmal bekomme ich große Lust, was draus zu machen. Diesmal wurde es ein Kürbisrisotto.

Dazu nehmt ihr ca. 600g Butternut-Kürbis und schält, entkernt und würfelt ihn klein. Eine Zwiebel ebenfalls schälen und fein hacken. Etwas Butter in einem Topf zerlassen und die Zwiebelstücke darin andünsten. 400g Risottoreis dazu und kurz mitdünsten. Mit 130ml Weißwein vorsichtig ablöschen. 600ml Wasser, 125ml Orangensaft, die Kürbisstücke, 1 Gewürznelke, 1 Lorbeerblatt, etwas Petersilie, Salz und Pfeffer zufügen. Warten bis der Reis die Flüssigkeit aufgenommen hat, dann immer wieder etwas Gemüsebrühe nachgießen (bis zu 600 weiteren Millilitern). Nach ca. 25 min müsste der Reis gar sein. Dann noch 2 EL Butter einrühren. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Zwischendurch 4 Feigen halbieren und auf der aufgeschnittenen Seite in etwas Butter anbraten. 1 EL Zucker, etwas Salz und Pfeffer dazugeben und kurz auch auf der anderen Seite weiterbraten.

In einer Pfanne etwas Olivenöl erhitzen und 12-15 Salbeiblätter ins heiße Öl legen. Knusprig anbraten.

Risotto mit Feigen und Salbeiblättern garnieren. Evtl. etwas Käse (z.B. Gorgonzola) darüberbröckeln. Fertig.



Donnerstag, 17. November 2016

Nähen für Kinder

Ich mache es immer wieder gern und freue mich, wenn der Geschmack von den Lütten (und im optimalen Fall auch ein wenig der der Eltern ;-)) getroffen wurde. Ganz schlicht gab es in den letzten Monaten ein paar Sachen nach den zwei kostenfreien Schnitten, die ich hier schon einmal verwendet habe.






Stoffe u.a.: Löwe Bo (Lillestoff); Life is a ponyfarm (Hamburger Liebe);  Chamäleon (Lillestoff); Nightfox (Enemenemeins)

Mittwoch, 16. November 2016

Erntezeit: Quittensirup

Eine süße Leckerei in, wie ich finde, superschöner Farbe lässt sich aus Quitten zaubern. 
Und in diesem Fall auch ohne große Mühe (ich bin ja kein Fan vom Quittenschälen oder kleinschneiden. Viel zu hart :-)).

1kg Quitten waschen und die pelzige Oberfläche abreiben. 
Halbieren und in grobe Scheiben schneiden. 
Zusammen mit 1l Wasser und 1kg Zucker aufkochen und eine Dreiviertelstunde ziehen oder leicht köcheln lassen. 
Dann den Saft einer Zitrone dazugeben und 5 Minuten kräftig sprudelnd kochen lassen. 
Durch ein Passiertuch oder ein feines Sieb passieren und in sterile Flaschen abfüllen. 

Im Kühlschrank hält sich der Sirup ein paar Wochen und ist eine schöne Sachen, um sein Glas Wasser ein wenig aufzupeppen;-)